Kale, my experience, and Me | Meine Erwartungen und Eindrücke vor, während und nach der Saftkur

 

Vor circa einer Woche habe ich meine erste Saftkur von Kale and Me beendet. Über 5 Tage habe ich mich ausschließlich von 6 320 ml Säften, sowie Wasser und Tee ernährt und möchte heute von meinen Eindrücken und Erfahrungen berichten.  Denn vor, während und nach der Saftkur habe ich mir Gedanken gemacht und sie notiert um sich euch heute vorzustellen.

 

INSTRUKTIONEN

Mit den Säften wird auch ein Kurbegleiter im Paket sein, der darlegt wie man sich vor und nach der Kur auf die Ernährung einstellen sollte. Denn der Körper muss sich irgendwie anpassen können und sollte nicht ins kalte Wasser springen müssen. Auch wenn ich diesen Punkt zu Beginn der Kur vernachlässigt habe, habe ich beim Umstieg von Saft wieder auf feste Nahrung mit ein paar körperlichen Streiks zutun gehabt. Aber dazu später mehr. Die Säfte sind zum einen Säfte, und keine Smoothies was viele anfangs denken. Und zum anderen sind es relativ kleine Flaschen mit ’nur‘ 320 ml. Alle zwei Stunden soll ein Saft getrunken werden, weshalb ich persönlich immer versucht habe so lange wie nur möglich zu schlafen, damit ich spät abends nicht mit Tee und Wasser meinen Magen füllen musste. haha

 

VOR DER SAFTKUR

Ich wollte schon immer Mal so eine Kur machen und meinem Körper etwas gutes tun und nichts zu mir nehmen was irgendwelche Zusatzstoffe oder so beinhaltet. Quasi meinen Körper reinigen, aka Detox! (aka = also known as ;))

Also habe ich mich auch für die 5 Tages-Kur entschieden. Kale and Me bietet die Saftkur noch für einen oder drei Tage an, doch ich dachte mir wieso nicht das maximale ausprobieren! Die meisten haben bisher immer 3 Tage einer solchen Kur gemacht von denen ich gehört habe, daher war es für mich umso mehr eine Herausforderung 5 Tage lang nur Saft, Wasser und Tee auf dem Menü zu haben.

Vor allem weil ich so schon sehr gerne gesund esse sollte es kein Problem sein genau dieses Gemüse und Obst einfach in Form eines Saftes zu mir zu nehmen, doch am Ende war es dann doch schwerer als gedacht.

 

WÄHREND DER SAFTKUR

Bei der Bestellung kann man ein Wunschdatum angeben, zu wann das Paket da sein soll um eben genau zu planen wann man diese Kur machen möchte. Ich habe mich für einen Dienstag entschieden sodass ich an dem darauffolgenden Dienstag an unserer Weihnachtsfeier genüsslich wieder Waffeln und Kekse essen konnte. Doch bei der Lieferung meines Pakets kam es zu Problemen bei dem Zusteller, sodass ich am Mittwoch bei Kale and Me anrief um nachzufragen. Die netten Mitarbeiter bei Kale and Me haben mir dann am Donnerstag direkt ein neues Paket kostenfrei zugeschickt, sodass am Freitag dann beide Pakete ankamen und ich quasi 10 Tage Saftkur hatte!

Die Lagerung sollte vorher bedacht werden! Denn 5 tage sind 30 Säfte, und 10 Tage in meinem Fall eben 60. Da sollte der Kühlschrank schon geräumig oder geräumt sein. Falls ihr sie im Winter bestellt, so wie ich, dan stellt sie einfach in den Garten oder Balkon, perfekte Alternative!

Ich hatte an dem Freitag den ganzen Morgen noch nichts gegessen, da ich so motiviert war die Saftkur direkt zu beginnen sobald ich die Pakete hatte. An meinem zweiten Tag habe ich relativ früh schon meinen ersten Saft getrunken und war dann circa um 19:00 mit allen sechs Säften durch. Und um 19:00 habe ich in der Regel noch 5 Stunden vor mir bevor ich ins Bett gehe. Ihr glaubt gar nicht wie schwer es war nichts in dieser Zeit zu essen!
Vor allem, weil die Routine so drin war, dass ich einfach zwischendurch zum Kühlschrank gelaufen bin und dann gemerkt habe, dass ich ja gar nicht essen darf, und aber auch gar keinen Hunger habe! WIN WIN

Diese große Versuchung, hatte ich zum Glück nur anfangs denn mein Körper hat sich relativ schnell auf diese neue 2-Stunden-Routine eingestellt. Und wenn ich dann mal Hunger hatte, musste ich eigentlich schon wieder einen Saft trinken, der mein Hungergefühl für die nächsten 2 Stunden gestillt hat. Somit habe ich mich weder richtig satt noch richtig hungrig gefühlt, was aber gut war, da ich so ein leichtes und unbeschwertes Körpergefühl hatte und eigentlich richtig fit war. Allerdings muss ich sagen, dass ich zum Ende hin kaum mehr Energie hatte und schon Kreislaufprobleme bekam als ich nur die Treppe hochlief.

Die mit kreativen Namen getauften Säfte und vor allem die Variation der Säfte hat es mir aber erleichtert nur diese trinken zu wollen, da sie wirklich lecker waren. Wenn man bedenkt dass in einigen Säften Grünkohl, Spinat oder Rote Bete steckt dann klingt das gleich weniger appetitlich. Allerdings waren alle weniger attraktiven Säfte umgeben von sehr leckeren, sodass die Motivation immer hoch blieb! Nur der letzte Saft hat mich ziemlich erschreckt und enttäuscht. Er besteht aus Mandel, Dattel, Wasser und Salz und klingt richtig lecker und süßlich, und soll so wohl dem Nachtisch gleich werden. Den wahren Geschmack kann ich auch schlecht in Worte beschreiben aber er wurde schnell von meiner Nummer 1 zu meiner Nummer 6.

Viele denken sich immer, oder erzählen davon wie sie unbedingt kauen wollten je mehr Säfte sie zu sich nahmen, doch bei mir entstand nur Lust auf Essen, beziehungsweise Lust auf den Geschmack von Schokolade oder Nudeln. Ja, allein über frisch gekochte Nudeln ohne Soße oder Salz hätten mir da schon richtig Freude bereitet, aber das Nicht-Kauen war kein Problem.

Nach ein paar Tagen habe ich auch gemerkt dass ich nach den Säften so einen komischen Film auf den Zähnen hatte sodass ich mir fast 4 Mal am Tag die Zähne geputzt habe. Ich weiß nicht ob das der Grund war, aber ich habe immer mehr die Säure der Ananas geschmeckt, die im ersten und dritten Saft enthalten ist und die eigentlich für mich der Grund ist warum ich den Geschmack von Ananas nicht mag.

Zum Vergleich zu der 3-Tages-Kur:

Nach 3 Tagen konnte ich schon merken dass mein Körper sich gerade dran gewöhnt hat nur Säfte zu bekommen. Ich hatte somit gerade den Berg der Versuchung erklommen und war motiviert noch die weiteren 2 Tage durchzuziehen! Für mich wäre es irgendwie unvollendet gewesen genau dann aufzuhören, weshalb ich froh bin die 5 Tage getestet zu haben!

 

NACH DER SAFTKUR

 

Der erste und wohl wichtigste Punkt ist die Anpassung an feste Nahrung! Der Kurbegleiter ist nicht umsonst beigelegt worden, also nehmt ihn euch zu Herzen nicht so wie ich.. haha

Ich weiß, es ist schwer, Brühe zu trinken wenn die Saftkur doch eigentlich vorbei ist und man wieder Brot, Nudeln, Pizza oder Schokolade essen darf! Aber genau daraus sollte man sein Gleichgewicht finden. Ich lag nämlich den ganzen ‚ersten‘ Tag mit Wärmflasche im Bett und meine Freundin hat mich schon bemitleidet weil mein Magen in der Uni so laut mit der festen Nahrung gekämpft hat. 😀
Was ich aber erstaunlich fand ist, dass mein Körper sich erst beschwert hat als es wieder normale Nahrung gab, nicht aber als ich mich mit Säften zugeschüttet habe!

Die Saftkur hat mir gezeigt wie ausgeglichen und fit ich mich gefühlt habe. (fit nicht im Sinne von viele Muskeln, wenig fett, sondern eher psychisch!) An einem der nächsten Abende haben meine Mitbewohnerin und ich uns Pizza bestellt, die so dünn war dass sie eigentlich nicht als Pizza galt sodass meine Mitbewohnerin auch überhaupt nicht satt wurde. Ich dagegen war so satt und voll und hatte das Gefühl ich hatte einen Stein im Magen der locker 3 Kilo wog. Genau da habe ich mir gewünscht wieder dieses leichte Gefühl zu haben und nicht regungslos auf dem Sofa zu liegen weil der Bauch so voll ist.. haha

Hunger! Hatte ich irgendwie keinen mehr. Zumindest kaum. Anfangs habe ich mich schon gezwungen zu essen da ich locker ohne Essen einen Tag aushalten konnte. Und auch jetzt nach einer Woche muss ich sagen dass ich weniger essen kann, weil ich irgendwie schneller satt bin. Das kann natürlich auch irgendwie Einbildung sein aber ich beschwere mich nicht, da ich mir so unnötiges zum Kühlschrank gehen sparen kann!

RESULTS

Ich habe mich am ersten Tag meiner wieder normalen Ernährung vor dem Frühstück ins Fitnessstudio begeben um mich vernünftig messen und wiegen zu lassen und euch zu zeigen was genau edie Saftkur mit meinem Körper gemacht hat. (natürlich habe ich mich vor der Kur auch messen und wiegen lassen um so einen Vergleich zu haben;))

Nach den 5 Tagen habe ich 2 Kilogramm weniger gewogen, hatte 2,4 % weniger Fett an meinem Körper, habe allerdings 0,16 Gramm Muskeln verloren und hatte zu dem Zeitpunkt ein Stoffwechselalter von 14, statt wie vorher 19. (ich bin 23 ;))

 

Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Saftkur von KaleandMe, würde sie jedem empfehlen und selbst auf jeden Fall noch ein Mal machen. Vielleicht reizt es ja den einen oder anderen im neuen Jahr seinem Körper auch mal etwas gutes zu tun und mit einer Saftkur zu starten! 🙂

Mit dem Code: laviejoliee4you bekommt ihr zu eurer Bestellung noch einen Saft und Jutebeutel dazu. 🙂

Habt ihr selbst auch schon so eine Saftkur gemacht oder überlegt ihr diese mal auszuprobieren?
Ich freue mich von euch zu hören!

Xx,
Bianca

 

2 Gedanken zu „Kale, my experience, and Me | Meine Erwartungen und Eindrücke vor, während und nach der Saftkur

  1. Ok, also ich lese jetzt hier gerade das dritte Mal von dieser Saftkur…jetzt will ich sie auch probieren. 😀 …ich interessiere mich eh sehr für die Nahrung die ich zu mir nehme und probiere gern Neues. Im Moment probiere ich Basenpulver von vitaminexpress.org/. Werde mir nun auch die Saftkur bestellen, bin sehr gespannt, was ich selbst erleben werde. 🙂

    Liebe Grüße
    Adriana

    1. haha ja ich finde auch immer dass man sich selbst ein eigenes Bild machen sollte, und vor allem die Saftkur ist wirklich ein kleines und gesundes Erlebnis wert.

      Ich bin gespannt was du dazu sagst, kannst mir gerne berichten. 🙂

      XX,
      B

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